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	<title>Urbans Blog &#187; business</title>
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	<description>Der alltägliche Wahnsinn und mein Senf dazu</description>
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		<title>anzido GmbH &#8211; Einstellung des Geschäftsbetriebes zum 31.07.2011</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 13:18:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[business]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Kunden, liebe Partner, liebe Geschäftsfreunde, es war ein langer und nicht gerade einfacher Prozess &#8211; aber nun ist die Entscheidung gefallen: Die anzido GmbH wird zum 31. Juli diesen Jahres ihren Geschäftsbetrieb einstellen. Für die meisten von Ihnen wird diese Nachricht vermutlich sehr überraschend kommen. Bevor ich erkläre, wie es zu dieser Entscheidung gekommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe  Kunden,<br />
liebe Partner,<br />
liebe Geschäftsfreunde,</p>
<p>es  war ein langer und nicht gerade einfacher Prozess &#8211; aber nun ist die  Entscheidung gefallen:</p>
<p><strong>Die anzido GmbH wird zum 31. Juli diesen  Jahres ihren Geschäftsbetrieb einstellen.</strong></p>
<p>Für die meisten von  Ihnen wird diese Nachricht vermutlich sehr überraschend kommen. Bevor ich  erkläre, wie es zu dieser Entscheidung gekommen ist, möchte ich zunächst einige  wichtige Informationen geben bzgl. der nächsten Wochen und  Monate.</p>
<p><strong>Wichtige Informationen für unsere  Kunden:</strong></p>
<p>Als sich die jetzige Entscheidung abzuzeichnen begann,  war mir persönlich sehr wichtig, dass es sowohl für unsere Mitarbeiter als auch  für unsere Kunden klare Perspektiven gibt, wie es nach der Einstellung unseres  Geschäftsbetriebes weitergeht.<br />
Was die Mitarbeiter betrifft, so haben sich  hier zwischenzeitlich Lösungen gefunden. Was die Kunden betrifft, so habe ich in  den letzten Wochen bereits etliche Gespräche mit anderen OXID-Partnern geführt,  um eine saubere Übergabe von einzelnen Kundenprojekten vorzubereiten. Angesichts  der mittlerweile doch recht großen Anzahl der von uns betreuten Kunden, war es  nicht möglich, dies bereits für alle Kunden zu organisieren. Ich möchte Ihnen  hier aber einige Agenturen empfehlen, mit denen wir seit längerer Zeit zum Teil  eng zusammenarbeiten und bei denen ich überzeugt bin, dass Sie dort genau so  kompentent betreut werden, wie dies &#8211; hoffentlich &#8211; bei uns der Fall  war.</p>
<p>Die folgenden Agenturen haben mir signalisiert, dass sie sowohl die  Bereitschaft als auch die Kapazitäten haben, einzelne Projekte von uns zu  übernehmen:</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>digidesk  media solutions</strong><br />
Inh. Marco Müller<br />
Fontanewg 4<br />
33415  Verl</p>
<p>Tel.: 05246 &#8211; 909910<br />
Fax.: 05246 &#8211; 9099122<br />
<a href="http://www.digidesk.de">http://www.digidesk.de</a><br />
<a href="mailto:info@digidesk.de">info@digidesk.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>FATCHIP  GmbH</strong><br />
Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Hendrik Bahr<br />
Helmholtzstrasse  2-9<br />
10587 Berlin</p>
<p>Tel.: 030 &#8211; 39 88 93 51<br />
Fax.: 030 &#8211; 39 88 93  52<br />
<a href="http://www.fatchip.de">http://www.fatchip.de</a><br />
<a href="mailto:kontakt@fatchip.de">kontakt@fatchip.de</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p><strong>D³  Data Development</strong><br />
Inhaber: Thomas Dartsch<br />
Stollberger Straße  23<br />
09380 Thalheim</p>
<p>Tel.: 03721 – 268090<br />
Fax.: 03721 –  265234<br />
<a href="http://www.shopmodule.com">http://www.shopmodule.com</a><br />
<a href="mailto:info@shopmodule.com">info@shopmodule.com</a></p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;</p>
<p>Diese  Agenturen sind alle langjährig als OXID-Partner tätig, unterscheiden sich aber  z. T. hinsichtlich ihrer Größe und Ausrichtung. Bitte nehmen Sie selbst Kontakt  mit einer Agentur auf, die Ihnen für Ihren Shop geeignet erscheint. Und bitte  tun Sie dies so bald wie möglich. Es wird zwar noch 4 Monate dauern, bis wir  unseren Geschäftsbetrieb einstellen, mir ist aber sehr daran gelegen, Ihren  neuen Partnern noch alle notwendige Unterstützung bei der Übergabe Ihrer  Projekte geben zu können.</p>
<p>Selbstverständlich erhalten Ihre neuen Partner  von uns alle vorgenommenen Programmierungen im Quellcode. Gerne werden wir &#8211; wo  nötig &#8211; auch Termine vereinbaren, um zum einen oder anderen Projekt helfende  Hinweise zu geben, damit ein neuer Partner sich möglichst reibungslos in Ihr  Projekt einarbeiten kann.<br />
Für diesen Prozess wäre es sehr hilfreich, wenn Sie  uns unmittelbar verständigen, sobald Sie sich für einen neuen Partner  entschieden haben. Zu einer sauberen Übergabe gehört dann auch, dass ein  Zeitpunkt vereinbart wird, zu dem die uns überlassenen Zugangsdaten zu Servern  etc. geändert werden, damit Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten klar  getrennt sind.</p>
<p><strong>Was wird mit den anzido  Modulen?</strong></p>
<p>Genau wie bei unseren Kunden-Projekten bin ich seit  geraumer Zeit bemüht, dass auch die von uns entwickelten Kaufmodule und  Schnittstellen von einem anderen OXID-Partner übernommen und somit  weiterentwickelt und gepflegt werden. Wir werden dazu im Laufe der nächsten  Wochen an alle Modulkunden noch einen gesonderten Newsletter verschicken, indem  die zukünftigen Ansprechpartner für die diversen Module bekannt gegeben  werden.</p>
<p><strong>Wie konnte es nun dazu kommen?</strong></p>
<p>Vorab:  der anzido GmbH geht es wirtschaftlich betrachtet hervorragend und von daher  gesehen kann ich gut nachvollziehen, dass einige vertraute Menschen, mit denen  ich schon etwas früher über meine Entscheidung gesprochen habe, mich zunächst  völlig irritiert angeschaut haben &#8230; &#8211; Bei einigen fielen spontan Aussagen wie:  &#8220;Du bist ja bekloppt &#8230;&#8221;<br />
Ich kann dieses anfängliche Unverständnis gut  nachvollziehen und habe mich um so mehr über jeden gefreut, der nach einiger  Zeit dann doch auch mich verstehen konnte.<br />
Wie also ist es zu dieser  Entscheidung gekommen?</p>
<p>Vor gut 2 Jahren hatte ich ehrgeizige Pläne und  Ziele mit der anzido GmbH &#8211; und auch mit der damals gegründeten anzido Akademie.  Leider wurden diese Ziele bis zum heutigen Tage nicht erreicht. Die Gründe dafür  sind vielfältig &#8211; den allergrößten Teil macht dabei aber schlicht und einfach  fehlendes Personal aus.<br />
Mein Hauptanliegen in den letzten zwei Jahren war es,  unser Team auszubauen, weitere Entwickler einzustellen, um dann irgendwann auch  bzgl. des Managements eine Zwischenebene aufbauen zu können &#8211; z. B. in Form  eines Projektmanagers &#8211; so dass es für mich persönlich langfristig zu einer  spürbaren Entlastung kommt.</p>
<p>Ich arbeite seit vielen Jahren am Anschlag.  Organisation und Administration der Firma, Akquise, Kundenbetreuung,  Controlling, Support und immer wieder auch die Programmierung gehörten zu meinen  Aufgaben. Daneben dann noch Schulungen und Consulting, ständiges Bemühen um  Verbesserungen an unseren internen Strukturen, Pflege der Beziehungen zu  Partnern, Konzeption und Marketing bzgl. unserer Module &#8230; &#8211; um nur die  wesentlichen Bereiche zu nennen.<br />
Das alles hat Spuren hinterlassen, Vieles  ist während dieser Zeit erheblich zu kurz gekommen: Familie, Freunde und  letztlich auch die Gesundheit.</p>
<p>Nun ist all das noch nicht in einem  wirklich kritischen Stadium. Aber soweit möchte ich es eben auch gar nicht erst  kommen lassen. Ich habe speziell im letzten Jahr mehrfach deutlich gespürt, dass  ich mich in meiner Situation nicht wirklich wohl fühle. Und je deutlicher es  wurde, dass die gesteckten Ziele nicht erreicht werden, umso stärker wurde die  Frage: Wie lange soll das so noch weitergehen?<br />
Wenn man dann im engeren und  weiteren Bekanntenkreis mitbekommt, dass hier jemand für längere Zeit  ausgefallen ist wegen eines &#8220;Burnouts&#8221; &#8211; oder dass dort jemand in meinem Alter  plötzlich eine Herzattacke erleidet &#8211; dann bekommt eine solche Frage umso mehr  Gewicht.</p>
<p>Als nun Anfang diesen Jahres mein langjährigster Mitarbeiter,  Herr Rother, seine Kündigung vorlegte, war ein Punkt erreicht, an dem mir klar  wurde, dass nun entweder alle Anstrengungen erneut wesentlich hätten verstärkt  und die Stressspirale damit erneut deutlich hochgeschraubt hätte werden müssen &#8211;  oder aber ein alternativer Weg gefunden werden musste.</p>
<p>In dieser  Situation erinnerte ich mich daran, dass mir von einer Firma, mit der wir seit  längerer Zeit zusammenarbeiten, immer wieder mal signalisiert worden war, dass  man mich sehr gerne als Mitarbeiter gewinnen würde. Also führte ich ab ca. Ende  Januar entsprechende Gespräche und es kristallisierte sich heraus, dass man mir  dort Aufgabenbereiche anbot, die so ziemlich genau das abdeckten, was mir  bereits in meiner jetzigen Rolle immer schon am meisten Spaß machte.</p>
<p>Als  sich dann relativ schnell sowohl bzgl. meiner übrigen Mitarbeiter als auch bzgl.  unserer Kundenprojekte konkrete Perspektiven abzeichneten und mir klar wurde,  dass ein Ausstieg möglich sein würde, ohne irgendjemanden &#8220;im Regen&#8221; stehen zu  lassen &#8211; fiel mir die Entscheidung relativ leicht.</p>
<p>Natürlich ist bei  alledem ein lachendes und ein weinendes Auge dabei &#8230; &#8211; in der anzido GmbH  stecken inklusive der Zeit meiner Einzelfirma nun rund 11 Jahre Schweiß und  Herzblut. Dennoch habe ich inzwischen ein gutes Gefühl bei meiner Entscheidung.  Ich freue mich auf die Zusammenarbeit in einem neuen &#8211; aus meiner Sicht extrem  spannenden &#8211; Team und auf neue Herausforderungen.<br />
Und es gibt in meinem neuen  Tätigkeitsbereich die begründete Hoffnung, die Arbeitsbelastung auf ein  verträgliches Maß zu reduzieren und mich so auch wieder einigen Bereichen  außerhalb der Arbeit stärker widmen zu können.</p>
<p><strong>Ab 01. August  2011 werde ich als Schulungsleiter und Partnermanager für die <a href="http://greyhound-software.com/" target="_blank">Fa. digital guru  (<em>GREYHOUND</em>)</a> tätig sein. </strong>Manche unserer Kunden werde ich also  durchaus in der ein oder anderen Weise weiter betreuen &#8211; allerdings unter  anderer Flagge.<br />
Ich werde somit auch weiterhin im Bereich &#8220;Ecommerce&#8221; direkt  oder indirekt tätig sein. Und auch mein in vielen Jahren erworbenes  OXID-Know-How gedenke ich nicht in der Schublade verstauben zu lassen. In  begrenztem Maße werde ich weiterhin für Schulung und Consulting rund um die  OXID-Software zur Verfügung stehen und werde das OXID-Geschehen sicherlich auch  in den nächsten Jahren aufmerksam weiter mit verfolgen und mich ggf. hier und da  auch mal &#8220;einmischen&#8221;.</p>
<p>Ich möchte mich abschließend bei allen  Kunden, Partnern und Geschäftsfreunden ausdrücklich für die z. T. langjährige,  in der Regel sehr angenehme und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken! Ich  hoffe und wünsche mir für Sie, dass Sie Ihre jeweiligen Projekte erfolgreich  weiterführen können! Wo es sich anbietet und ergibt freue ich mich, mit dem  einen oder der anderen von Ihnen vielleicht auch in Zukunft unter anderen  Vorzeichen zusammenzuarbeiten.</p>
<p>Herzlichen Dank und liebe  Grüße!</p>
<p><em><strong>Andreas Ziethen</strong></em><br />
Geschäftsführer der  anzido GmbH</p>
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		<title>OXID eSales AG gewinnt Open Source Business Award 2009</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2009/01/29/oxid-esales-ag-gewinnt-open-source-business-award-2009/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jan 2009 09:36:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urban</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mir die Twitter-Meldungen von gestern so anschaue, dann kam die Entscheidung offenbar sogar für das gesamte OXID-Team überraschend: OXID hat gestern in Nürnberg auf dem OSMB Kongress den &#8220;Open Source Business Award 2009&#8243; gewonnen. Aber wofür wird dieser Award denn eigentlich vergeben? Der europäische Open Source Business Award prämiert innovative Geschäftskonzepte nach eingehender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir die <a title="Erik Kort on Twitter about OSBA" href="http://twitter.com/schrotty" target="_blank">Twitter-Meldungen von gestern</a> so anschaue, dann kam die Entscheidung offenbar sogar für das gesamte OXID-Team überraschend: OXID hat gestern in Nürnberg auf dem <a title="Heise OSMB Kongress" href="http://www.heise.de/events/2009/open_source_meets_business/" target="_blank">OSMB Kongress</a> den &#8220;Open Source Business Award 2009&#8243; <a href="http://www.heise.de/newsticker/Open-Source-Business-Award-vergeben--/meldung/123201" target="_blank">gewonnen</a>.</p>
<p>Aber <a title="Wofür gibts den OSBA?" href="http://osbf.de/de/node/58" target="_blank">wofür wird dieser Award denn eigentlich vergeben?</a></p>
<blockquote><p>Der europäische Open Source Business Award prämiert innovative Geschäftskonzepte nach eingehender Prüfung durch eine fachkundige Jury bestehend aus den Campus Coaches der OSBF und ausgesuchten Persönlichkeiten aus der Venture Capital Szene. Gesucht werden jedes Jahr Unternehmer mit innovativen Open Source Software Geschäftsideen, welche die Märkte revolutionieren und neue Standards setzen können.</p></blockquote>
<p>Das dürfte der erste deutlich greifbare Erfolg auf dem erst kürzlich eingeschlagenen Open-Source-Weg sein. Ich bin gespannt, wie&#8217;s weitergeht. Von hier aus jedenfalls ein: <a href="http://www.heise.de/open/75-000-Euro-fuer-Open-Source--/zoom/122877/0" target="_blank"><strong>Herzlichen Glückwunsch OXID!</strong></a></p>
<p>Schade, dass ich eigentlich in Nürnberg hätte dabei sein sollen &#8211; aber stattdessen diesen blöden Gerichtstermin hatte &#8230; &#8211; hätte gerne mitgefeiert. <img src='http://www.urbans-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Shop ohne Grenzen &#8211; Artikel im aktuellen PHP-Journal</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2009/01/13/shop-ohne-grenzen-artikel-im-aktuellen-php-journal/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 Jan 2009 13:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urban</dc:creator>
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		<category><![CDATA[oxid]]></category>
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		<description><![CDATA[Im aktuellen PHP-Journal, welches heute erschienen ist, findet sich ein Artikel von mir mit dem Titel &#8220;Shop ohne Grenzen&#8221;. Ich habe darin versucht, so kurz und knapp wie möglich erste Schritte mit dem OXID eShop CE zu beschreiben &#8211; einschließlich einer Anleitung zur Programmierung eines einfachen Moduls. Die aktuelle Ausgabe des PHP-Journals hat einen Schwerpunkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im aktuellen <a title="PHP-Journal" href="http://www.phpjournal.de" target="_blank">PHP-Journal</a>, welches heute erschienen ist, findet sich ein Artikel von mir mit dem Titel &#8220;Shop ohne Grenzen&#8221;. Ich habe darin versucht, so kurz und knapp wie möglich erste Schritte mit dem OXID eShop CE zu beschreiben &#8211; einschließlich einer Anleitung zur Programmierung eines einfachen Moduls.</p>
<p>Die aktuelle Ausgabe des PHP-Journals hat einen Schwerpunkt &#8220;E-Commerce mit PHP&#8221;, in dessen Rahmen auch noch andere zur Zeit gängige Shop-Systeme vorgestellt und näher beleuchtet werden.</p>
<p>Der Artikel ist auch auf der OXID Homepage zu lesen:<br />
<a href="http://www.oxid-esales.com/files/phpjournal-oxid_Jan09.pdf" target="_blank">OXID Pressespiegel</a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>4 Milimeter &#8211; oder: Die Bedeutung eines Gartentörchens für die Weltwirtschaft</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Feb 2008 12:16:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>urban</dc:creator>
				<category><![CDATA[business]]></category>
		<category><![CDATA[dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[businesskasper]]></category>
		<category><![CDATA[gartentörchen]]></category>
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		<category><![CDATA[weltwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Donnerstagfrüh, kurz vor sieben. Der Businesskasper Herr P. aus D. verlässt wie jeden Morgen nach dem obligatorischen Abschiedskuss für seine Gattin sein schickes Einfamilienhaus. Adretter dunkelblauer Mantel, mit Schlips und Kragen hackt er in seinen polierten italienischen Schuhen äußerst dynamisch auf das Gartentörchen zu &#8230; Dieses besagte Gartentörchen klemmt seit Wochen, lässt sich nur noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Donnerstagfrüh, kurz vor sieben. Der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zzUR27Cg-Ck" target="_blank">Businesskasper </a>Herr P. aus D. verlässt wie jeden Morgen nach dem obligatorischen Abschiedskuss für seine Gattin sein schickes Einfamilienhaus. Adretter dunkelblauer Mantel, mit Schlips und Kragen hackt er in seinen polierten italienischen Schuhen äußerst dynamisch auf das Gartentörchen zu &#8230;</p>
<p>Dieses besagte Gartentörchen klemmt seit Wochen, lässt sich nur noch mühsam öffnen, wobei man sich an so trüben Tagen wie heute nicht selten gerne mal die Finger schmutzig macht. Tagelang hatte Herr P. sich darüber geärgert, hatte schon morgens beim Aufstehen das Feindbild &#8220;Gartentörchen&#8221; vor Augen. Diese blöde unscheinbare aber eben klemmende Öffnung im Jägerzaun war drauf und dran ihm regelmäßig schon früh morgens den Tag zu versauen.</p>
<p>Bis er sich eines Morgens an das letzte Manager-Training erinnerte &#8230; &#8211; Wie war das noch gleich? Hürden sind dazu da, bewältigt und übersprungen zu werden, um daran zu wachsen! Genau! Und exakt DAS würder er jetzt auch mit diesem popeligen Gartentörchen tun. Also beschleunigte er seine Schritte, klemmte die Aktentasche noch fester unter den linken Arm, stützte sich mit der rechten Hand kurz auf den Torpfosten und &#8211; schwupp &#8211; schwang er die Beine in hohem Bogen über die bedrohlich nach oben weisenden Spitzen des Törchens, um dann sicher auf dem Bürgersteig zu landen.<br />
Ein kurzer Blick zurück: Ha! &#8211; Dieses Gartentörchen würde ihm von nun an nichts &#8211; aber auch GAR NICHTS &#8211; mehr anhaben können!</p>
<p>Von diesem Morgen an war das verklemmte Gartentor kein Hindernis mehr, welches für Verärgerung sorgte. Stattdessen war es eine allmorgendliche Herausforderung, die es zu bewältigen galt &#8211; und deren erfolgreiche Bewältigung die Weichen stellte für einen ebenso erfolgreichen Tag &#8211; zumindest bis gestern &#8230;</p>
<p>Wie schon gesagt:<br />
Donnerstagfrüh, kurz vor sieben. Der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zzUR27Cg-Ck" target="_blank">Businesskasper </a>Herr P. aus D. verlässt wie jeden Morgen nach dem obligatorischen Abschiedskuss für seine Gattin sein schickes Einfamilienhaus. Adretter dunkelblauer Mantel, mit Schlips und Kragen hackt er in seinen polierten italienischen Schuhen äußerst dynamisch auf sein heiß geliebtes Motivations-Managertrainings-Gartentörchen zu &#8230; &#8211; bereits routiniert stützt die Rechte sich auf den Pfosten, während die Linke die Aktentasche einklemmt und der Körper sich anspannt und zum Sprung bereit macht &#8211; mittlerweile kann Herr P. bei dieser ganzen Aktion sogar strahlend den Fußgängern auf der anderen Straßenseite zulächeln &#8211; die Füße heben hab &#8211; Schwung &#8211; und &#8230; bleiben an einer der Jägerzaunspitzen hängen &#8230; &#8211; und Herr P. schlägt &#8211; die Aktentasche immer noch fest unter dem Arm eingeklemmt &#8211; mit dem Gesicht zuerst auf dem Gehweg auf, wobei schließlich auch die Aktentasche sich befreit, den Gehweg entlang schliddert, dabei ein paar Papiere und ein Designer-Notebook freisetzt und in der regennassen Gosse zum Erliegen kommt.</p>
<p>Peinlich. Schmerzhaft. Vor allem für&#8217;s Ego. &#8211; Abgesehen davon, dass Herr P. aufgrund der notwendigen Rückkehr ins Haus, Verarztung durch seine Frau, Wechsel der Kleidung etc. ein äußerst wichtiges Meeting an diesem Morgen wenn auch nur knapp verpasste, verlief dieser Tag alles andere als erfolgreich. Die enorme positive Bedeutung, die er seinem Gartentörchen in den letzten  Wochen abgerungen hatte, verkehrte sich nun ins komplette Gegenteil: mit weichen Knien und total verunsichert &#8211; ein häßliches und für sein Empfinden riesiges Heftpflaster im Gesicht &#8211; trat er an diesem Tag sowohl Kunden als auch Geschäftspartnern gegenüber. Ihm fehlte der Biss &#8211; er konnte sich nicht konzentrieren, war permanent mit der Frage beschäftigt, wie das hatte passieren können.<br />
Und so nahm er kaum wahr, dass  er den zwingend notwendigen Investor nicht hatte überzeugen können, dass somit die Zukunft der Firma auf&#8217;s Äußerste gefährdet war, mit Sicherheit einige tausend Entlassungen notwendig werden würden, sein Chef ihn am liebsten schon jetzt durch den Fleischwolf gedreht hätte und und und &#8230;</p>
<p>Dieser Morgen würde nicht nur sein Leben sondern eben auch das zahlreicher anderer Mitarbeiter der Firma gravierend verändern. Später erfuhr er, dass der an diesem Tag abgesprungende Investor kurz darauf bei einer osteuropäischen Konkurrenzfirma erschienen und dort offensichtlich weit mehr überzeugt worden war. Mit dem frischen Kapital war diese Firma kurze Zeit später sogar in der Lage mit einer anderen Firma zu fusionieren, wodurch die Marktstrukturen in dieser Branche sich komplett veränderten. Eine ganze Reihe von kleineren Firmen musste schließen, Produktionen wurden ins Ausland verlagert, Arbeitskräfte freigestellt etc. etc.</p>
<p>Und warum das alles? &#8211; Viele Wochen nach dem Vorfall wagte Frau P. endlich, ihrem Mann von ihrer Gartentörchen-Reparaturaktion zu erzählen. Am Vortag des omminösen hier nun schon mehrfach erwähnten schwarzen Donnerstags nämlich hatte sie sich daran erinnert, wie ihr Mann kürzlich die klemmende Esszimmertür wieder gefügig gemacht hatte, indem er die Tür kurzerhand ausgehängt und dann je eine Unterlegscheibe auf die  beiden Scharniere gesteckt und die Tür wieder eingehängt hatte. Verbunden mit ein paar Tropfen Öl hatte diese Maßnahme Wunder gewirkt. Warum also sollte auf diese Weise nicht auch das Gartentörchen wieder gängig gemacht werden können &#8230;.</p>
<p>Funktionierte ja auch &#8211; nur dass EINE Unterlegscheibe alleine nicht ausreichte, weil sich die Bodenplatten offenbar deutlich gehoben hatten. Also packte sie mehrere Unterlegscheiben unter die Scharniere, woduch der Abstand vom Boden zur Oberkannte des Törchens um rund 4 Milimeter vergrößert wurde.<br />
4 Milimeter, die nicht nur Herrn P. zum Verhängnis wurden sondern &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schmetterlingseffekt" target="_blank">ähnlich wie der Flügelschlag des Schmetterlings im Amazonas Urwald</a> (sehr anschaulich auch <a href="http://www.myvideo.de/watch/166395" target="_blank">hier</a> dargestellt) &#8211; weitreichende Konsequenzen in einem bedeutenden Teil der Weltwirtschaft nach sich zogen.</p>
<p>Liebe Ehefrauen, nun wisst ihr hoffentlich, warum uns Männern immer mulmig wird, wenn ihr Werkzeug in die Hand nehmt &#8230; &#8211; Den Spruch: &#8220;Was soll denn schon passieren &#8230; &#8221; will <strong>ich</strong> in diesem Zusammenhang jedenfalls nie wieder hören!</p>
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