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	<title>Kommentare zu: Jeder Arbeitsplatz hat ein Gesicht &#8230;</title>
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	<description>Der alltägliche Wahnsinn und mein Senf dazu</description>
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		<title>Von: Kil</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/02/13/jeder-arbeitsplatz-hat-ein-gesicht/comment-page-1/#comment-91</link>
		<dc:creator>Kil</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 11:31:48 +0000</pubDate>
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		<description>Als Aktionär hat er aber wenigstens was zu sagen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Als Aktionär hat er aber wenigstens was zu sagen <img src='http://www.urbans-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Von: Fritz</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/02/13/jeder-arbeitsplatz-hat-ein-gesicht/comment-page-1/#comment-90</link>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Feb 2008 11:26:40 +0000</pubDate>
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		<description>urban  schrieb am 13. 2. 2008:

Zitat: &quot;Jeder Arbeitsplatz hat ein Gesicht&quot;

Es lohnt, über diese Gewerkschaftsaktion ein wenig zu grübeln. Die Gewerkschaft weist demonstrativ auf ihre BETROFFENHEIT hin. Das ist sehr beliebt, dem eigenen Standpunkt  Nachdruck verleihen zu wollen mit dem Hinweis, dass man selber im Gegensatz zum politischen oder gesellschaftlichen Gegner hinter den &quot;nackten Zahlen&quot; (was sind angezogene Zahlen?) den MENSCHEN sieht mit seinem Zahnschmerz, seiner Hauskatze zum Streicheln und seiner Einkaufstour im Supermarkt. Kirchen und Friedensfreunde veranstalten das auch gerne. Da werden Webseiten gebastelt mit den Fotos der im Vietnam- oder Irakkrieg gefallenen Amis usw.

Blöd ist halt nur, dass es überhaupt keinen triftigen Grund gibt, anzunehmen, die Nokiageschäftsführung oder die amerikanische Regierung wüssten nicht genau so gut, dass der Verlust des Arbeitsplatzes oder das weggeschossene Bein allerlei Auswirkungen auf das reale Leben realer Menschen hätte.

Der Wettstreit um die wahre Betroffenheit lenkt so wunderschön davon ab, dass die Gewerkschaft überhaupt nichts gegen den auch von der Eigentümerseite begrüßten Zustand hat, dass in Arbeit und Brot nur derjenige bleibt, bei dem die für die FIRMA profitable Anwendung seiner Arbeitskraft nach Maßgabe aller Konkurrenzgesichtspunkte gesichert ist.

Betroffenheit herausstellen ist also immer dann angesagt, wenn man über die GRÜNDE des Jammerns keine oder nur die gängigen falschen Auskünfte zu geben gedenkt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>urban  schrieb am 13. 2. 2008:</p>
<p>Zitat: &#8220;Jeder Arbeitsplatz hat ein Gesicht&#8221;</p>
<p>Es lohnt, über diese Gewerkschaftsaktion ein wenig zu grübeln. Die Gewerkschaft weist demonstrativ auf ihre BETROFFENHEIT hin. Das ist sehr beliebt, dem eigenen Standpunkt  Nachdruck verleihen zu wollen mit dem Hinweis, dass man selber im Gegensatz zum politischen oder gesellschaftlichen Gegner hinter den &#8220;nackten Zahlen&#8221; (was sind angezogene Zahlen?) den MENSCHEN sieht mit seinem Zahnschmerz, seiner Hauskatze zum Streicheln und seiner Einkaufstour im Supermarkt. Kirchen und Friedensfreunde veranstalten das auch gerne. Da werden Webseiten gebastelt mit den Fotos der im Vietnam- oder Irakkrieg gefallenen Amis usw.</p>
<p>Blöd ist halt nur, dass es überhaupt keinen triftigen Grund gibt, anzunehmen, die Nokiageschäftsführung oder die amerikanische Regierung wüssten nicht genau so gut, dass der Verlust des Arbeitsplatzes oder das weggeschossene Bein allerlei Auswirkungen auf das reale Leben realer Menschen hätte.</p>
<p>Der Wettstreit um die wahre Betroffenheit lenkt so wunderschön davon ab, dass die Gewerkschaft überhaupt nichts gegen den auch von der Eigentümerseite begrüßten Zustand hat, dass in Arbeit und Brot nur derjenige bleibt, bei dem die für die FIRMA profitable Anwendung seiner Arbeitskraft nach Maßgabe aller Konkurrenzgesichtspunkte gesichert ist.</p>
<p>Betroffenheit herausstellen ist also immer dann angesagt, wenn man über die GRÜNDE des Jammerns keine oder nur die gängigen falschen Auskünfte zu geben gedenkt.</p>
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