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	<title>Kommentare zu: Krise? und vor allem für wen?</title>
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	<description>Der alltägliche Wahnsinn und mein Senf dazu</description>
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		<title>Von: Fritz</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/01/22/krise-und-vor-allem-fur-wen/comment-page-1/#comment-26</link>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 19:22:16 +0000</pubDate>
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		<description>ruediger schrieb am 23. 1. 2008:

Zitat: &quot;aber zwischen vorsätzlicher, versuchter Täuschung, auf die tendenziell nunmal besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft hereinfallen (und das der Absicht der “Werbenden” auch *sollen*) und seriöser Werbung ist ein Unterschied&quot;

Der Unterschied liegt sicher nicht in den Zielen. Sowohl die sogenannte seriöse wie auch die sogenannte unseriöse Werbung möchte den Beworbenen dazu bringen, anzubeißen. Und ob derjenige, der anbeißen soll, zu den Schwachen oder den Starken der Gesellschaft zählt, ist völlig unerheblich. Die Erfolgsmeldung, dass das vergebene Kreditvolumen eines Geldinstitutes wieder erfreulich ausgeweitet werden konnte, unterscheidet nicht danach, ob die Kreditnehmer zu den Schwachen oder Starken gehören, sondern allenfalls nach der Bonität der Schuldner.

Der Mitarbeiter einer Bank ist speziell geschult, wie er sich im Beratungsgespräch bei einer Kreditvergabe zu verhalten hat. Er hat Zugriff auf die Daten des Kunden, soweit sie der Bank vorliegen, kennt den Kunden vielleicht sogar persönlich und hat theoretisch und im Rollenspiel praktisch gelernt, wie er den Kunden dazu bringt, das zu machen, was der Bank nützt. Diese Einseife auf hohem Niveau nennt man seriös. Der im Vergleich dazu unbeholfene Massenbrief gilt als unseriös. Das ist der Unterschied.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ruediger schrieb am 23. 1. 2008:</p>
<p>Zitat: &#8220;aber zwischen vorsätzlicher, versuchter Täuschung, auf die tendenziell nunmal besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft hereinfallen (und das der Absicht der “Werbenden” auch *sollen*) und seriöser Werbung ist ein Unterschied&#8221;</p>
<p>Der Unterschied liegt sicher nicht in den Zielen. Sowohl die sogenannte seriöse wie auch die sogenannte unseriöse Werbung möchte den Beworbenen dazu bringen, anzubeißen. Und ob derjenige, der anbeißen soll, zu den Schwachen oder den Starken der Gesellschaft zählt, ist völlig unerheblich. Die Erfolgsmeldung, dass das vergebene Kreditvolumen eines Geldinstitutes wieder erfreulich ausgeweitet werden konnte, unterscheidet nicht danach, ob die Kreditnehmer zu den Schwachen oder Starken gehören, sondern allenfalls nach der Bonität der Schuldner.</p>
<p>Der Mitarbeiter einer Bank ist speziell geschult, wie er sich im Beratungsgespräch bei einer Kreditvergabe zu verhalten hat. Er hat Zugriff auf die Daten des Kunden, soweit sie der Bank vorliegen, kennt den Kunden vielleicht sogar persönlich und hat theoretisch und im Rollenspiel praktisch gelernt, wie er den Kunden dazu bringt, das zu machen, was der Bank nützt. Diese Einseife auf hohem Niveau nennt man seriös. Der im Vergleich dazu unbeholfene Massenbrief gilt als unseriös. Das ist der Unterschied.</p>
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		<title>Von: ruediger</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/01/22/krise-und-vor-allem-fur-wen/comment-page-1/#comment-23</link>
		<dc:creator>ruediger</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jan 2008 16:04:38 +0000</pubDate>
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		<description>Für mich und auch für diverse Verbraucherzentralen ist das nicht &quot;Werbung&quot;. Natürlich ist Werbung keinesfalls beanstandbar aber zwischen vorsätzlicher, versuchter Täuschung, auf die tendenziell nunmal besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft hereinfallen (und das der Absicht der &quot;Werbenden&quot; auch *sollen*) und seriöser Werbung ist ein Unterschied -- und auf den spiele ich hier an. Sie und ich werden über Briefe, die mit &quot;Sie haben gewonnen!&quot; beginnen, mit einem verächtlichen Lachen reagieren und den Fetzen in&#039;s Altpapier tun, aber zu viele andere nicht. Gab jemand, der darauf rein fiel, &quot;nur&quot; seine Adresse her, so ist das schlimm genug. Kredite jedoch sollten m.E. nur in einem (halbwegs) seriösen Kontext beworben und abgeschlossen werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich und auch für diverse Verbraucherzentralen ist das nicht &#8220;Werbung&#8221;. Natürlich ist Werbung keinesfalls beanstandbar aber zwischen vorsätzlicher, versuchter Täuschung, auf die tendenziell nunmal besonders die Schwachen in unserer Gesellschaft hereinfallen (und das der Absicht der &#8220;Werbenden&#8221; auch *sollen*) und seriöser Werbung ist ein Unterschied &#8212; und auf den spiele ich hier an. Sie und ich werden über Briefe, die mit &#8220;Sie haben gewonnen!&#8221; beginnen, mit einem verächtlichen Lachen reagieren und den Fetzen in&#8217;s Altpapier tun, aber zu viele andere nicht. Gab jemand, der darauf rein fiel, &#8220;nur&#8221; seine Adresse her, so ist das schlimm genug. Kredite jedoch sollten m.E. nur in einem (halbwegs) seriösen Kontext beworben und abgeschlossen werden.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Von: Fritz</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/01/22/krise-und-vor-allem-fur-wen/comment-page-1/#comment-18</link>
		<dc:creator>Fritz</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 21:10:15 +0000</pubDate>
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		<description>ruediger schrieb am 22. 1. 2008:

Zitat: &quot;wenn man beispielsweise mehr als beanstandbare “Aquise-Formen” für Kredite anschaut&quot;

Wieso ist das beanstandbar? Die Bank macht ihr Geschäft u. a. damit, dass sie Kredite vergibt. Also macht sie Werbung für ihre Kredite. So, wie eben Nokia Reklame für Handys macht. Ist das auch beanstandbar?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>ruediger schrieb am 22. 1. 2008:</p>
<p>Zitat: &#8220;wenn man beispielsweise mehr als beanstandbare “Aquise-Formen” für Kredite anschaut&#8221;</p>
<p>Wieso ist das beanstandbar? Die Bank macht ihr Geschäft u. a. damit, dass sie Kredite vergibt. Also macht sie Werbung für ihre Kredite. So, wie eben Nokia Reklame für Handys macht. Ist das auch beanstandbar?</p>
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		<title>Von: ruediger</title>
		<link>http://www.urbans-blog.de/2008/01/22/krise-und-vor-allem-fur-wen/comment-page-1/#comment-17</link>
		<dc:creator>ruediger</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 18:01:15 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.urbans-blog.de/2008/01/22/krise-und-vor-allem-fur-wen/#comment-17</guid>
		<description>Nun, man braucht  sich über die Zunahme der Privatinsolvenzen nicht wundern, wenn man beispielsweise mehr als beanstandbare &quot;Aquise-Formen&quot; für Kredite anschaut: Finde ich doch in meinem Briefkasten diese Woche eine nicht adressierte Massenwurfsendung einer Privatbank, welche mir mitteilt, dass mein Kleinkredit für mich schon reserviert sei, ich müsste ihn nur noch abholen... Also bisher kannte ich sowas nur von einschlägig indizierten (http://www.vzhh.de/~upload/rewrite/TexteRecht/GewinnspieleListe.aspx) Lotterie- und Abo-Vertickern.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, man braucht  sich über die Zunahme der Privatinsolvenzen nicht wundern, wenn man beispielsweise mehr als beanstandbare &#8220;Aquise-Formen&#8221; für Kredite anschaut: Finde ich doch in meinem Briefkasten diese Woche eine nicht adressierte Massenwurfsendung einer Privatbank, welche mir mitteilt, dass mein Kleinkredit für mich schon reserviert sei, ich müsste ihn nur noch abholen&#8230; Also bisher kannte ich sowas nur von einschlägig indizierten (<a href="http://www.vzhh.de/~upload/rewrite/TexteRecht/GewinnspieleListe.aspx" rel="nofollow">http://www.vzhh.de/~upload/rewrite/TexteRecht/GewinnspieleListe.aspx</a>) Lotterie- und Abo-Vertickern.</p>
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